Sebastian Kalitzki

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32 Jahre alt, wohnhaft in Düsseldorf, Diplom-Designer, Künstler, Videospiele-Sammler, Mitveranstalter des „Games People Play“-Retrospieleabends in Düsseldorf, bloggt auf Pixelkitsch.de

“Ich denke, wenn Frauen als Kind an das Medium Videospiel heran geführt werden und Eltern ihnen erlauben, zu zocken, kommen sie häufig in den Kontakt mit eben auf Mädchen zugeschnittenen Klischeespielen. Es dürfen Pferde gestriegelt, Katzen gefüttert oder Hamster großgezogen werden. Das findet ein junges Mädchen eine Zeit lang nett, es verliert aber auch schnell an Attraktivität. Wenn einem Mädchen dann keine spielerischen Alternativen aufgezeigt werden, die sie länger beschäftigen und eventuell auch fordern könnte, verliert sie mit Sicherheit das Interesse. Zudem kann ich mir vorstellen, dass es für ein Mädchen noch schwieriger ist, zu ihrem Hobby Videospiel zu stehen, als es das für Jungs bereits ist.”

“Ich bin mir nicht sicher, ob die Spieler sich bei der Wahl einer weiblichen Figur wirklich mit ihr identifizieren, oder ob sie es einfach leid sind, immer auf Männerrücken zu starren. So lange diese weiblichen Bilder in den Spielen weiter sämtlichen Fantasyklischees entsprechen, wird auch kein Zocker zum Umdenken gezwungen.”

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