Lea Schönfelder

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28 Jahre alt, wohnhaft in Ludwigsburg, Animatorin und Game Designerin, studierte Animation an der Kunsthochschule Kassel und Interaktive Medien an der Filmakademie Baden-Württemberg, entwickelte unter anderem die Titel  “Ute“, “Ulitsa Dimitrova” und zuletzt “Perfect Woman

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“Um ein Computerspiel herstellen zu können, muss man es technisch umsetzen. Traditionell sind Männer in technischen Branchen zahlenmäßig dominierend. Das ist meines Erachtens nach die Hauptursache für diesen Missstand. Das Problem ist also ein gesellschaftliches, das bereits in der Erziehung von Mädchen und Jungen gelöst werden muss: Mädchen müssen für Naturwissenschaften und Technik begeistert werden. In anderen Bereichen der Gesellschaft, z.B. in der Politik, scheint das ja auch immer besser zu funktionieren.”

“Wenn man rosa eingefärbte Einkleide-Spielchen sieht, fragt man sich oft, wie ernst dabei das Zielpublikum genommen wird. Es sollte ja nicht um Klischees gehen, sondern um Themen, die Frauen und Mädchen wirklich interessieren. Wichtig ist dabei auch die Sprache, in der Frauen kommunizieren. Die Spielinhalte, die Bildsprache und die Art wie Spielmechanismen funktionieren, ist oft noch stark Mann-geprägt. Das ist nicht per se schlecht und auch nicht nur eine Geschlechterfrage. Es geht darum, dass verschiedene Menschen verschieden angesprochen werden wollen.”

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