Helga Hansen

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29 Jahre alt, wohnhaft in Braunschweig, studierte Biotechnologie-Verfahrenstechnik, arbeitet im Gleichstellungsbüro der TU Braunschweig als Koordinatorin für das Projekt fiMINT (Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), bloggt u.a. bei Herzteile.org

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“Stereotype werden zu sich selbsterfüllenden Prophezeiungen, von daher ist die dauernde Reproduktion problematisch. Den meisten Leuten ist zwar klar, dass es Spiele sind und nicht das tägliche Leben ist, aber sie zeigen Vorbilder auf und prägen den Umgang miteinander. Sexualisierten Frauen ordnen wir weniger Handlungsmacht zu und objektifizieren sie. Und anders, als die übertaffen männlichen Krieger, sind sexualisierte Frauenkörper leider überall zu sehen, nicht nur in Spielen, sondern im Fernsehen, auf der Straße und in jeder Art von Printprodukt.”

“Männer sind im Spiel ja der Standard. Den Status Quo zu beschreiben, ist manchmal viel schwieriger, als alles, was davon abweicht. Erstaunlicherweise fühlen sich ja Männer oft bedroht, wenn sie als solche beschrieben und bezeichnet werden, wenn Männlichkeit als Norm nicht nur implizit angenommen, sondern auch explizit genannt wird. Ähnlich wie sich Menschen echauffieren, wenn Heterosexualität, Cisgender oder Weiß-sein benannt werden. Da steckt vermutlich auch Angst mit drin, dass sich Dinge verändern könnten, wenn sie zu genau angeschaut werden”

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